Demenzfrüherkennung

Alle 100 Sekunden erkrankt in Deutschland ein Mensch an Demenz. Bislang gibt es kein Heilmittel, doch der Krankheitsverlauf kann durch die richtige medizinische, soziale und finanzielle Unterstützung beeinflusst werden. Die frühzeitige Erkennung liefert wertvolle Zeit, um Betroffenen ein längeres Leben in Selbstständigkeit zu ermöglichen. Jede Sekunde zählt!

Warum ist Demenzfrüherkennung so wichtig?

Früherkennung schafft Gewissheit. Non-invasive, sensitive Tests sollten Teil einer niedrigschwelligen, patientenzentrierten
diagnostischen Gesamtstrategie sein.

Jedes Jahr erkranken 200.000 Menschen in Deutschland an Alzheimer (Alzheimer Forschung Initiative e.V.).
Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz, aber nicht die einzige. Es gibt mehr als 50 weitere demenzielle Erkrankungen,  die Betroffene, ihr soziales Umfeld und das Gesundheitssystem vor eine Herausforderung stellen.

Es gibt sowohl medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Behandlungsansätze, die den Krankheitsverlauf modifizieren können. Daher ist es besonders wichtig, die Krankheit bereits in einem frühen Stadium zu diagnostizieren. Nur so kann ausreichend Zeit in die Behandlungsplanung investiert werden, um aus den verschiedenen Möglichkeiten die adäquaten medikamentösen und therapeutischen Ansätze auszuwählen und zu einem individuellen Behandlungsprogramm zu kombinieren. Dazu gehören insbesondere auch das Prüfen möglicher Wechselwirkungen mit regelmäßig eingenommenen Medikamenten und das Absetzen kontraindizierter Präparate.

Bereits heute erzeugt die Ankündigung, dass ein krankheitsmodifizierendes Medikament zugelassen werden könnte, großes mediales Interesse. Mit seiner potentiellen Verfügbarkeit wird die Nachfrage nach Früherkennungsleistungen steigen — durch die Akteure des Gesundheitssektors selbst aber auch durch die Patienten.

Mehrwerte aus Patientensicht

95% der Menschen weltweit glaubt, dass sie im Laufe ihres Lebens an Demenz erkranken werden. 82% würde sich sogar einem Gentest unterziehen, um ihr Risiko zu ermitteln.

Menschen mit Demenz sind in Deutschland aktuell unterversorgt. Das allgemeine Interesse an der frühzeitigen Abklärung kognitiver Beschwerden und einer rechtzeitigen Demenzdiagnose könnte kaum größer sein: 95% der Menschen halten es für möglich, dass sie im Laufe ihres Lebens an Demenz erkranken werden. 82% würden sich einem Gentest unterziehen, um das genaue Risiko zu ermitteln. Dieser Wunsch nach einer soliden und frühzeitigen Diagnose ist ernst zu nehmen.

So schwer die Diagnose wiegen mag, sie schafft Klarheit – Klarheit die wichtige Zeit schafft.

Neben der Möglichkeit einer adäquaten medikamentösen Behandlung können Betroffene und ihre Angehörige rechtzeitig in Austausch miteinander gehen, sich informieren und Ansprüche auf Pflege-, Betreuungs- und Entlastungsleistungen geltend machen. Demenzkranke haben beispielsweise bereits im Anfangsstadium Ansprüche aus Leistungen aus der Pflegekasse.

Für die einige Demenzformen sind zudem Risikofaktoren und so auch Präventionsmöglichkeiten bekannt. So ist die Vaskuläre Demenz beispielsweise das Resultat verengter oder verstopfter Blutgefäße, deren Risiken sich erkennen und gegebenenfalls sogar reduzieren lassen. Rauchen und Übergewicht schaden bekanntermaßen den Blutgefäßen, sodass das Risiko für eine Vaskuläre Demenz durch einen veränderten Lebensstil nachhaltig gesenkt werden kann.

 


Demenz oder Depression?

Neben verschiedenen Arten der Demenz gehören Depressionen zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen im Alter. In 25% der Fälle treten beide Störungen gemeinsam auf, was die differentialdiagnostische Abklärung erschwert. Zudem kommt es unter anderem im kognitiven Bereich zu symptomatischen Überlappungen. Um geeignete Behandlungsmethoden auszuwählen, sollten rechtzeitig Screenings durchgeführt werden, die sensitiv zwischen beiden Krankheitsbildern differenzieren und eine zuverlässige Diagnosestellung ermöglichen.

IGeL in der Praxis

Früherkennung kommt in der Praxis oftmals nicht zum Tragen, weil Unwissenheit herrscht und die Einstiegshürden als zu hoch eingestuft werden.

Sogar 62% der im Gesundheitssystem Beschäftigten, dass Demenz durch normales Altern verursacht wird. Es stimmt, dass Alter der Hauptrisikofaktor für Demenz ist, Demenz ist jedoch keine unvermeidliche Folge des Alterns.

Die Lebenserwartung in Deutschland hat sich in den letzten 150 Jahren mehr als verdoppelt. Solange es kein Heilmittel gibt, gehört die Demenz zu den größten Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, das Leben bis ins hohe Alter lebenswert zu machen und unsere Selbstständigkeit so lange wie möglich zu bewahren.

Da eine umfassende Demenzabklärung unter die sog. individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) fällt, wird der initiale Aufwand für eine ergänzende Zusatzleistung der Praxis oftmals als zu hoch eingestuft, obwohl ihre Notwendigkeit erkannt wurde und so verläuft sich das Vorhaben trotz guter Absichten oftmals im Sande. Hier setzen wir an!

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Wie läuft eine Früherkennung mit ∆elta ab?

Die Verwendung von ∆elta erleichtert den Prozess der kognitiven Testung und reduziert den Arbeitsaufwand, insbesondere bei der Auswertung der Ergebnisse und dem Verfassen von Berichten. Gleichzeitig wird die Interaktion der Patienten mit dem iPad auf ein Minimum reduziert, so dass digitale Demenzfrüherkennung gerade bei älteren oder technisch weniger affinen Personen ohne Weiteres möglich ist.

1. Vorbereitung

Erstellen Sie einen Patienten und wählen Sie die Demenzfrüherkennungs-Testbatterie direkt auf dem iPad aus.

2. Administration

Führen Sie die Demenzfrüherkennungs-Testbatterie zusammen mit dem Patienten durch. Die ∆elta App führt Sie Schritt für Schritt durch die Tests. Währenddessen werden Sprache, Zeichnungen und haptische Eingaben des Patienten erfasst.

3. Ergebnisse

Die Tests werden automatisch hochgeladen und analysiert. Sie können sich die berechneten Ergebnisse ansehen, sie bearbeiten oder sogar eine zweite Meinung von einem Kollegen einholen, da Sie sich den Test jederzeit erneut anhören oder ansehen können.

4. Berichtswesen

Mit einem Klick wird automatisch ein Bericht erstellt, der die Testleistungen des Patienten beschreibt und zusammenfasst. Dieser Bericht kann individuell angepasst und direkt als PDF exportiert werden.

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